Hotel Kleinbasel

Hotel Kleinbasel oder meine letzten Tage als Fährifrau
April 2005

„Hotel Kleinbasel oder meine letzten Tage als Fährifrau“ wurde im April 2005 in Basel und Lörrach uraufgeführt.

Eine Reise in die Zukunft… Das Theaterstück von Theater Niemandsland verwebt Politik, Alltag und Träume. Die Ausgangslage führt Zuschauer und Zuschauerin in ein Kleinbasel, das von EU und Schweizer Bundesbehörden verwaltet wird. Ein Projekt „integratives Kleinbasel“ veranlasst, dass Kleinbasel ein Tauschobjekt wird: Kleinbasel wird an Deutschland abgetreten. Entlang des Rheins wird eine Mauer gebaut. Vor diesem Hintergrund und dieser skurrilen Idee werden die Einzelschicksale entwickelt, denen kein Gesetz der Welt gleichzeitig gerecht werden kann.

Pressestimmen:
„Die Spieler wissen, wovon sie erzählen: sie kommen aus Afghanistan, Kurdistan, Serbien, Italien, Schweden, Holland, Frankreich, Brasilien und der Schweiz … Sie spielen um Akzeptanz, und ihr Spiel selbst ist wohl auch ein Beweis für die ergiebige Zusammenarbeit über nationale und sprachliche Grenzen hinweg.“ (Basellandschaftliche Zeitung, 11.4.2005)

„Niemandsland behandelt ein brisantes Thema in Zeiten, da die NZZ fragt, ob Multikulti tot sei.“ (Badische Zeitung, 23.4.2005)

Idee: Niemandsland
SchauspielerInnen: Perrine B., Hasan Ç., Janine D., Patricia De P., Barbara D., Vuk D., Alfred H., Jean-Yves L., Eliane M., Daniel R., Deborah R., Mohammad R., Francesco R., Louis S., Ali S., Sibylle S., Gisela v. d. W., Sandra V., Lena W., Elisabeth Z.
Musikerinnen: Deborah R. und Elisabeth Z., Super8/Video: Tamos & Vittorio M., Ton: Markus I. Licht: Claudia O.
Bühnenassistenz & Coaching: Lena Wanitsch, Vuk Djurovic, Gisela van der Weijden, Francesco Rizzo
Autorin: Renate Leukert
Regie: Davide Maniscalco
Management: Susan Lüthi
Grafik: Claudia Meyer